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Für das Leben lernen – in öffentlichen oder in privaten Schulen

“Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir”, heißt es. An diesem weisen Spruch der alten Römer hat sich bis heute nichts geändert. Schule ist kein Selbstzweck: Ziel ist es, später nicht nur eine gute Lehrstelle oder einen Studienplatz zu finden, sondern auch die Spielregeln der Gesellschaft zu beherrschen. Die Weichen dazu kann eine gute Schule stellen. Viele Eltern wählen daher die richtige Bildungseinrichtung für ihren Nachwuchs sorgfältig aus. In Deutschland mit seinem dreigliedrigen Schulsystem ist die Wahl der richtigen Schule entscheidend. Immer mehr Eltern sehen das öffentliche Bildungssystem mit kritischen Augen. Sie wählen für ihr Kind eine staatlich anerkannte Privatschule in freier Trägerschaft, die Schulgeld verlangt. Kinder finanzschwacher Eltern mit guten Noten können ein Stipendium bekommen. Träger sind u.a. Vereine, Kirchen, Firmen oder Privatleute. Rund sieben Prozent aller deutschen Schüler besuchen derzeit eine solche Schule, doppelt so viele als vor 15 Jahren. Anders als öffentliche Schulen können sich Privatschulen ihre Lehrer frei aussuchen und das eigene Profil bestimmen. Schulen von unterschiedlicher Qualität gibt es bei den öffentlichen wie den privaten.