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Leute in der Modellbaugemeinde

Aus zwei Gruppen besteht die Modellbauergemeinde: Zum einen Kinder – diese haben einen natürlichen Spieltrieb – auch noch bis in die Jugend hinein und nutzen den Modellbau, um Dekorationen und Gegenstände für virtuelle Szenarien zu schaffen, die ihnen ihre Fantasie vorgibt. Originaltreue ist hierbei nicht so wichtig, anders als bei Erwachsenen, die höchst entscheidend Wert darauf legen, beispielsweise Schiffsarchitektonik oder Autodesign auch im Detail begreifen zu wollen. Plastikmodellbau gliedert sich in wenige Elemente, die einfach anmuten, jedoch in ihrer Realisierung nahezu Expertenkenntnis verlangen: Zunächst werden einzelne Gruppen von Teilen zusammengeklebt, möglicherweise werden Teile in ihrer Form noch abgeschliffen oder angepasst. Danach besteht eine gewisse Kunst darin, mit Pinsel oder etwa auch Airbrush die so entstandenen größeren Teilkomplexe zu färben und zu lackieren, eine wichtige Rolle hierbei spielen auch Kennzeichnungen, die lesbar sind und möglicherweise dem Original in ihrem Informationswert in nichts nachstehen. Hierbei wird von denen, die diese Beschäftigung nahezu mit professionellem Anspruch betreiben, auch auf Schattierungen, Tiefenwirkungen – aber auch die Vermeidung von Farbalterungseffekten geachtet.